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Aus dem Rathaus

Spatenstich für ein inte­gratives Wohnquartier

Erster Spatenstich für das neue Baugebiet mit Senatorin Katrin Lompscher (LINKE) und Bezirksbürgermeister Oliver Igel (SPD) Foto: Howoge
Zeichnung: Howoge

505 Wohnungen, Kita und Gewerbe in Adlershof

Auf einer 2,7 Hektar großen Brachfläche am Rand des Technologieparks Adlershof erfolgte im Januar gemeinsam mit der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, der erste Spatenstich für das bislang größte Neubauprojekt der HOWOGE.

Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft lässt hier elf Wohnhäuser, eine 500 Quadratmeter große Kita sowie 1.000 Quadratmeter Gewerbefläche ­er­richten. Von den insgesamt 613 Wohnun­gen werden 108 als 25 Quadrat­meter große, unmöblierte Mikro-Apartments für Studierende geplant. Die Fertigstellung soll im Herbst 2022 erfolgen.

Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „Heute feiern wir hier in Adlershof gemeinsam den Spatenstich für ein neues, urbanes Stück Berlin. Die Hälfte der 505 Mietwohnungen wird gemäß der Kooperationsvereinbarung mit dem Land Berlin als geförderter Wohnraum zu Einstiegsmieten ab 6,50 bzw. 8,20 Euro pro Quadratmeter vermietet. Die andere Hälfte zu durchschnittlich unter zehn Euro pro Quadratmeter. Die HOWOGE leistet damit einen weiteren wichtigen Beitrag zur Schaffung von leistbarem Wohnraum in unserer Stadt.“

Das neue Quartier an der Hermann-­Dorner-Allee/Karl-Ziegler-Straße orientiert sich städtebaulich sowohl am ­Forschungscampus, als auch am Landschaftspark.

Die geschlossenen Zeilen entlang der Karl-Ziegler-Straße antworten auf die gegenüberliegenden Gewerbeflächen. Ihr halboffener Laubengang schützt vor Lärm, während die Wohnräume der Mikro-Apartments zum Innenhof ausgerichtet sind. „Das Erdgeschoss bildet markante Bögen aus, die an typische Berliner Stadtbahnbögen denken lassen. Im Inneren wirkt das Ensemble hingegen spielerisch und offen. Aufgelockerte Wohnblöcke mit Holzfassaden und großzügige Gärten stellen Beziehungen zum Landschaftspark her“, erläutert Architekt Dieter Blocher. Jedem Gebäudetyp liegt ein eigenes Gestaltungskonzept zugrunde – vom farbigen Putz bis zur lockeren Holzfassade. Die einzelnen Häuser sind versetzt angelegt und bilden sechs öffentliche Höfe mit Spielbereichen, Bänken und Erholungsflächen.

Neben den bezahlbaren Mieten sowie dem hochwertigen Städtebau steht das Quartier an der Herman-Dorner-Allee für modernste Energietechnik. Auf allen Gebäuden befindet sich jeweils eine Photovoltaikanlage, die günstigen, CO2-freien Mieterstrom vom eigenen Dach produziert. Die Strompreise liegen rund drei Cent pro Kilowattstunde unter den vergleichbaren Markttarifen und leisten damit einen spürbaren Beitrag zu einer günstigen Gesamtmiete. In den Wohnungen selbst sorgen dezentrale Wohnungsstationen für die Beheizung sowie die Warmwasserbereitung. Die CO2-Einsparung ergibt sich hier vor allem durch niedrige Systemtemperaturen. Wasser wird nicht wie üblich zentral auf 60 Grad, sondern erstbei Bedarf in der Wohnung auf 45 Grad erwärmt. Das führt zu einer Energieeinsparung von 30 Prozent. Ein weiterer Vorteil: Das ­System benötigt weniger Rohrleitungen. In der Herman-Dorner-Allee konnten so ca.120 Quadratmeter Nutzfläche mehr entstehen, die z.B. für Wohnflächen, Kinderwagen- und Rollatorenräume oder Fahrradstellplätze genutzt werden können.

red


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