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Frischer Wind von unten für die Partei DIE LINKE - Es braucht einen Neustart für eine Veränderung

Themen, die insbesondere FLINTA-Personen betreffen, fehlt es in Treptow-Köpenick an Sichtbarkeit und sogar an Unterstützung aus oberen Reihen. Warum ist es so schwierig in dieser Partei, die sich dem Feminismus verpflichtet hat, feministische Themen zu platzieren und voranzubringen? Die sogenannte Frauen-AG wurde mangels Beteiligung vor kurzem aufgelöst. Auch auf Landes­ebene ist die Frauenvernetzung geschwächt. Es braucht einen Neustart, um die Partei zu verändern. In diesem Zuge sei die im November stattfindende Wahlen für den Bezirksvorstand genannt, der von einem frischen Wind profitieren würde.

Aus diesem Grunde wurde am 14.10.22 das erste bezirksweite FLINTA-Treffen im Industriesalon in Schöneweide initiiert. Ziel war es, mit den Teilnehmer:innen einen sicheren Raum für Erfahrungsaustausch und künftige Vernetzung bzgl. der parteilichen Zusammenarbeit zu schaffen sowie der Frage nachzukommen, ob sich FLINTA-Personen vorstellen können, sich auf einen Sitz im Bezirksvorstand Treptow-Köpenick zu bewerben. In dem zweistündigen Treffen zeichnete sich die allgemein parteiliche Unzufriedenheit von FLINTA-Personen, aber auch spezifischer die im Bezirksvorstand Treptow-Köpenick Verschiedene Positionen zeichneten sich ab, die als Grundlage für einen Antrag an die Hauptversammlung dienen sollen. Die Teilnehmer:innen fordern eine radikale Strukturveränderung, die auf Transparenz und mehr innerparteiliche Demokratie abzielt. Für die Ausarbeitung des Antrages wird es weitere Treffen geben, in denen sich Genoss:innen einbringen. Dabei sollen u.a. folgende Fragen berücksichtigt werden: Wie funktioniert Politik aus Sicht von FLINTA und BIPOC-Personen? Was bedeuetet es für eine Partei, die sich soziale Gerechtigkeit auf die Fahnen geschrieben hat, wenn Themen und Bedarfe von marginalisierten Gruppen hintangestellt werden? Weitere Entwicklungen der bezirksweiten FLINTA-Arbeit werden in diesem Blättchen kommuniziert.

 

Was bedeutet FLINTA?

Frauen, Lesbische Personen, Inter-Personen, Nicht-binäre Personen,Trans-Personen, A-Gender-Personen.

Was bedeutet BIPoC?

BIPoC ist die Abkürzung von Black, Indigenous, People of Color und bedeutet auf Deutsch Schwarz, Indigen und der Begriff People of Color wird nicht übersetzt. All diese Begriffe sind politische Selbstbezeichnungen. Das bedeutet, sie sind aus einem Widerstand entstanden und stehen bis heute für die Kämpfe gegen diese Unterdrückungen und für mehr Gleichberechtigung.


Dieser Artikel stammt aus dem blättchen vom November 2022. Die Zeitungen des Bezirksvorstandes und der Fraktion können hier runtergeladen werden.

Verwandte Links

  1. https://www.linksfraktion-treptow-koepenick.de/aktuelles/detail/aus-dem-rathaus-blaettchen-vom-november-sind-da/
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