Bezirksstadträtin Carolin Weingart (Die Linke) aktiv - Abteilung Soziales, Gesundheit, Arbeit und Teilhabe

Aus dem Rathaus
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Herrn Uwe Betkerowitz konnte Carolin Weingart einen Scheck über 400 Euro aus Mitteln der Lottostiftung zur Anschaffung eine dringend benötigten Brille überreichen. Diese Mittel für Grenz- und Härtefälle stehen den 12 Berliner Sozialämtern jedes Jahr zur Verfügung und werden an sozial Bedürftige ausgegeben, die ihre Bedarfe nicht aus anderen Mitteln bestreiten können. Für die Antragsstellung reicht ein formloser Antrag aus.

Die Kontaktstelle PflegeEngagement in Adlershof ist eine von 12 Anlaufstellen, die pflegende An- und Zugehörige un­terstützen. Sie organisieren eine wohnortnahe Selbsthilfestruktur für pflegebedürftige Menschen, die zu Hause leben. Es werden Pflege-Selbsthilfegruppen sowie ehrenamtliche Besuchsdienste zur Entlastung von pflegenden Angehörigen ins Leben gerufen.

Ein wichtiges Angebot, das weiterhin gefördert werden muss. Der Bedarf steigt immer mehr und insbesondere Betroffene von Demenz und Frühdemenz benötigen die Unterstützung in Treptow-Köpenick.

Die Ergo- und Physiotherapeut:innen des Gesundheitsamtes am Standort Albatrossschule haben mich heute zu ihrer Dienstberatung eingeladen und mir ihre Arbeitsbedingungen vor Ort gezeigt. Hier therapieren sie die schwer- und mehrfachbehinderten Kinder der Schule in den schuleigenen Therapieräumen. Gerade sie brauchen eine gute Infrastruktur. Leider müssen die Schüler:innen nach Lichtenberg in die Schwimmhalle fahren. Zum Glück sind Therapeuten an Förderschulen gesetzlich vorgeschrieben und können keinen Kürzungsplänen zum Opfer fallen.

Besuch beim Kinder- und Jugendgesundheitsdienst KJGD im Bürgerhaus Altglienicke. Die Kolleginnen Frau Kratowski, Frau Gast, Frau Behrend (Kinderschutzbeauftragte) und Frau Müller-Putschkow haben Carolin Weingart die Räumlichkeiten gezeigt. Jedes Kind, das sich im Wartezimmer in ein Spielzeug verliebt, darf es auch mitnehmen.

Im Kosmosviertel gibt es keinen Kinderarzt mehr, deshalb ist es notwendig, dass der KJGD hier sozialkompensatorisch und subsidiär tätig ist. Jeden Donnerstag wird von 8 bis 18 Uhr daher eine kinderärztliche Sprechstunde durchgeführt für U-Untersuchungen, Schuleingangsuntersuchungen u.v.m. Auch die Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen bietet in Altglienicke eine Sprechstunde an. Perspektivisch soll auch die bezirkliche Impfstelle Impfungen anbieten.


Dieser Artikel stammtaus dem  Aus dem Rathaus vom März 2024. Die Zeitungen des Bezirksvorstandes und der Fraktion können hier runtergeladen werden. Beide Zeitungen gibt es auch als kostenloses Abo.