Treptow-Köpenick sichert Gewerbeflächen
Mit Wirtschaftsflächenkonzept gegen Verdrängung
Berlin wächst. Das spiegelt sich auch in unserem Bezirk wider. Der Platz wird knapp. Wohnen, Arbeiten und Gewerbe geraten oft in Konkurrenz. Die Linksfraktion forderte deshalb 2016 in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) ein Konzept, um Industrie- und Gewerbeflächen zu erhalten und sinnvoll weiterzuentwickeln.
Die wirtschaftspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Petra Reichardt, machte früh deutlich, warum das wichtig ist: „Ein Bezirk braucht mehr als Wohnungen. Er braucht Orte zum Arbeiten, Herstellen und Entwickeln. Sonst entstehen reine Schlafstädte. Heute, zehn Jahre später, zeigt sich der Erfolg dieser Haltung. Über 1.000 Hektar Arbeitsflächen sind im Bezirk gesichert.“
Das Ergebnis ist das Wirtschaftsflächenkonzept, kurz Wiko. Zum ersten Mal liegen genaue Daten zu allen Arbeitsflächen ab 500 Quadratmetern vor. Damit kann der Bezirk gezielt steuern, wo sich Betriebe ansiedeln oder wachsen können. Entscheidungen beruhen nun auf Zahlen, nicht auf Schätzungen. Besonders wichtig sind die 318 Hektar an Flächen mit Entwicklungschancen. Sie liegen meist in bestehenden Gewerbegebieten oder auf früheren Industrieflächen. Diese Reserven sind entscheidend für die Zukunft des Bezirks.
Seit dem Beschluss der BVV Ende 2022 ist das Wiko eine feste Grundlage für Entscheidungen. In einer Zeit stark steigender (Gewerbe-)Mieten in der Innenstadt bietet Treptow-Köpenick damit Sicherheit für Handwerk und kleine sowie mittlere Betriebe. Der Verdrängung wird so verhindert etwas entgegen gesetzt.
Ergänzend wurden leicht verständliche Hilfen veröffentlicht, etwa ein Leitfaden für Betriebe. Sie binden Unternehmen, Kammern und Gewerkschaften ein. Der nun vorliegende Schlussbericht zur Sicherung von Gewerbeflächen zeigt: Mit Weitblick lässt sich Raum für Arbeit dauerhaft schützen.
Er beendet einen langen Prozess und startet eine neue Phase: eine gezielte und verlässliche Förderung von Arbeit und Wirtschaft im Bezirk.
Dieser Artikel stammt aus dem Aus dem Rathaus vom Februar 2026. Die Zeitungen des Bezirksvorstandes und der Fraktion können hier runtergeladen werden. Beide Zeitungen gibt es auch als kostenloses Abo.
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