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Angriff auf Monir Khan: Solidarität und lückenlose Aufklärung gefordert
Pressemitteilung
DIE LINKE Treptow-Köpenick
30. April 2025
Angriff auf Monir Khan: Solidarität und lückenlose Aufklärung gefordert
Am späten Abend des 27. April wurde Monir Khan, Ehemann der Pfarrerin Carmen Khan, im Eingangsbereich des eigenen Wohnhauses brutal angegriffen. In den letzten Monaten wurde der Platz vor der Kirche an der Baumschulenstraße bereits wiederholt von Anwohner*innen als Treffpunkt augenscheinlich rechter Personengruppen wahrgenommen.
Zu dem Angriff erklärt Moritz Warnke, Bezirksvorsitzender Die Linke Treptow-Köpenick: „Wir sind zutiefst erschüttert über diesen feigen, menschenverachtenden Angriff mitten in unserem Bezirk. Unser Mitgefühl gilt Monir Khan und seiner Familie.
Jetzt braucht es drei Dinge: erstens eine schnelle, konsequente und lückenlose Aufklärung –bei der auch die sich aufdrängenden rassistischen Motive der Täter in den Blick genommen und gründlich ermittelt werden. Und zweitens ein starkes Zeichen von uns allen: wir stehen zusammen an der Seite der Familie Khan und wir wollen nicht, dass irgendjemand wegen seines Glaubens oder seiner Hautfarbe in unserem Bezirk in Angst lebt. Drittens erwartet Die Linke einen dauerhaften Schutz der Kirche, sowie der Personen, die sich im Kiez von Nazis bedroht fühlen – dazu zählt auch eine entsprechende Polizeipräsenz.“
Im Tagesspiegel wird zudem berichtet, dass die Polizei kurz zuvor eine Gruppe augenscheinlich rechter Personen, die auf dem Platz vor der Kirche tranken und pöbelten, kontrollierte und sogar die Personalien aufnahm. Hierzu erklärt Moritz Warnke:
„Ich erwarte von den Ermittlungsbehörden, dass sie hier ihren Job machen. Es darf nicht der Hauch eines Zweifels bestehen, dass hier jeder Spur nachgegangen wird, zumal wenn sie so offensichtlich sind. Baumschulenweg darf nicht zur Wohlfühlzone für pöbelnde und prügelnde Nazigruppen werden.“
DIE LINKE Treptow-Köpenick ruft dazu auf, sich an der vom Bündnis für Demokratie und Toleranz organisierten Kundgebung am Sonntag ab 18 Uhr vor der Kirche zu beteiligen, um gemeinsam ein starkes Zeichen gegen Hass und für ein friedliches Miteinander zu setzen.


