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Hitzeschutz für Schöneweide - Bezirksamt legt Zwischenbericht zum Antrag vor

Aus dem Rathaus

Der gemeinsame Antrag von DIE LINKE, SPD und Bündnis 90/Die Grünen zum Hitzeschutz an der Gleisschleife des Bahnhofs Schöneweide zeigt erste Wirkung. Das Bezirksamt Treptow-Köpenick hat nun einen Zwischenbericht zu den bisherigen Planungen und Maßnahmen vorgelegt.

Die Fraktionen hatten beantragt, dass sich das Bezirksamt beim Senat und der BVG dafür einsetzt, ein umfassendes Hitzeschutzkonzept für den Bereich der Straßenbahn-Wendeschleife und der Bushaltestellen auf der Johannisthaler Seite des Bahnhofs zu entwickeln. Auch bei der geplanten Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes auf der Niederschöneweider Seite soll der Schutz vor Sonne und Hitze künftig von Beginn an berücksichtigt werden.

Der Anlass für den Antrag: Die neu gebaute Haltestellenanlage besteht fast vollständig aus Beton und Asphalt. Grünflächen, Bäume oder Überdachungen fehlen bislang. „Die Nutzerinnen und Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs dürfen wir nicht im Regen stehen lassen – und auch nicht in der Hitze“, erklärte André Schubert, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. „Wir wollen, dass der ÖPNV besser, schneller, aber auch bequemer wird. Regen- und Hitzeschutz gehören einfach dazu und müssen jetzt auch an der Gleisschleife Schöneweide schnell eingebaut werden.“

In seiner Antwort betont das Bezirksamt, dass die neue Verkehrsanlage „auf Funktionalität und komfortablen Umstieg“ ausgelegt sei. Allerdings gebe es bauliche Einschränkungen: Wegen der zahlreichen Oberleitungen müssten bestimmte Mindestabstände eingehalten werden, was eine Begrünung mit Bäumen stark erschwere. Dennoch soll im Zuge der Fertigstellung des geplanten BVG-Pausengebäudes im kommenden Jahr eine zusätzliche Begrünung erfolgen. Geprüft werde zudem, den Weg zwischen S-Bahnhof und Tram-/ Bushaltestelle mit einer Überdachung und Solaranlage auszustatten.

Bei der geplanten Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes auf der Niederschöneweider Seite sollen die Erfahrungen aus der Diskussion um die Gleisschleife bereits einfließen. Laut Bezirksamt liegt inzwischen ein Freiraumkonzept vor, das unter Beteiligung der Öffentlichkeit erarbeitet wurde. Ziel sei eine barrierefreie, sichere und attraktive Umsteigezone.


Dieser Artikel stammt aus dem Aus dem Rathaus vom Dezember 2025. Die Zeitungen des Bezirksvorstandes und der Fraktion können hier runtergeladen werden. Beide Zeitungen gibt es auch als kostenloses Abo.

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