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Mehr Sichtbarkeit fürs kulturelle Erbe - Dank neuer Denkmalplakette
Im Bezirk Treptow-Köpenick werden Denkmale künftig besser sichtbar: Das Bezirksamt hat die Einführung und Ausweitung einer einheitlichen Denkmalplakette vorangetrieben. Die Initiative geht auf den Bürgerdeputierten Norbert Pewestorff (Die Linke) und einen interfraktionellen Antrag von Linken, SPD und Grünen aus dem Jahr 2020 zurück. Ziel war es, zu prüfen, wie viele bezirkliche Denkmale bereits gekennzeichnet sind und fehlende Kennzeichnungen nachzuholen.
Die Plakette orientiert sich an der UNESCO-Kennzeichnung für Kulturgüter. Sie zeigt eine blaue Raute auf weißem Grund mit dem Schriftzug „Denkmal“ und ist etwa so groß wie eine Hausnummer. Laut Landesdenkmalamt Berlin ist sie besonders langlebig und kann ohne Genehmigung angebracht werden. Zudem wird sie Eigentümerinnen und Eigentümern kostenlos zur Verfügung gestellt.
Inzwischen hat das Bezirksamt zahlreiche öffentliche Gebäude mit der Plakette versehen, darunter Schulen, Rathäuser, Bibliotheken und Friedhofskapellen. Die Kennzeichnung wird kontinuierlich erweitert. Petra Reichardt, Mitinitiatorin des Antrags aus der Fraktion Die Linke, betont die Bedeutung der Maßnahme: Viele Denkmale seien auf den ersten Blick nicht erkennbar. Die Plakette erhöhe die Sichtbarkeit und fördere einen bewussteren Umgang mit dem kulturellen Erbe.
Dieser Artikel stammt aus dem “Aus dem Rathaus” vom April 2026. Die Zeitungen des Bezirksvorstandes und der Fraktion können hier runtergeladen werden. Beide Zeitungen gibt es auch als kostenloses Abo.


