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Erfolg für die Erinnerungskultur in Alt-Treptow
Ein gemeinsamer Antrag der Fraktionen DIE LINKE, SPD und Bündnis 90/Die Grünen in der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick zeigt Wirkung: An den zentralen Kreuzungen der Karl-Kunger-Straße wurden jetzt Straßenzusatzschilder mit Informationen über Karl Kunger montiert.
Der Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus wurde 1943 im Gefängnis Plötzensee ermordet. Bislang erinnerte nur ein einziges Schild in der Straße an ihn. Nun tragen auch die Kreuzungen mit der Lohmühlenstraße, Krüllstraße, Bouchéstraße, Wildenbruchstraße und Elsenstraße entsprechende Zusatztafeln.
Karin Kant (DIE LINKE), Mitinitiatorin des Antrags, betont: „Gerade in Zeiten zunehmender rechter Gewalt ist es wichtig, antifaschistische Akteure sichtbar zu machen. Politische Bildung gehört auch in den öffentlichen Raum.“
Mit den Schildern wird ein klares Zeichen für Erinnerungskultur und gegen das Vergessen gesetzt.
Dieser Artikel stammt aus dem Aus dem Rathaus vom Juli 2025. Die Zeitungen des Bezirksvorstandes und der Fraktion können hier runtergeladen werden. Beide Zeitungen gibt es auch als kostenloses Abo.


