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Alte Schule Adlershof

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Zukunft der Galerie sichern

Kreative Konzepte für Alte Schule Adlershof nötig

„Die Zukunft der einzigen kommunalen Galerie unseres Bezirkes gestaltet sich zunehmend intransparenter. Vorhaben für die Besetzung der Stelle der Galerieleitung werden nicht kommuniziert, ebenso wenig Vorstellungen einer möglichen Interimslösung für die Arbeit der Galerie während der Bauarbeiten im Gebäude der Alten Schule. Infolgedessen scheint es dringend erforderlich, hier kreative konzeptionelle Konzepte zu entwickeln, um die Zukunft der bisher sehr erfolgreichen Arbeit der Galerie zu sichern.“

Das ist die Begründung für einen von der LINKEN initiierten Antrag „Zukunft für die Galerie Alte Schule Adlershof sichern“, der noch in der letzten Sitzung der BVV vor der Sommerpause mit großer Mehrheit beschlossen wurde (Antragstext siehe Kasten). Seit dem ist nichts passiert. Die Bezirksverordnete Catrin Wahlen (Bündnis 90/Grüne) stellte begleitend schriftliche Anfragen an das Bezirksamt. Sie wollte z.B. wissen, warum die Stelle der/des Kurators/Kuratorin für die Galerie nicht neu vergeben wurde. Die lapidare Antwort des Bezirksamtes: „Es hat keine Entscheidung des Bezirksamts zur Stellenbesetzung nach der Pensionierung der jetzigen Stelleninhaberin gegeben.“ Schlimm genug!“ – kann man da nur sagen.

Gerüchteweise soll der neue Fachbereichsleiter Kultur und Museum diese Aufgabe mit übernehmen. Nur war diese Tatsache offensichtlich nicht Teil der Ausschreibung der Stelle, auf die er sich beworben hat. Und diese Stelle braucht wahrhaftig engagierte Vollzeitarbeit genug, um (aus den verschiedensten Gründen) viel Liegengebliebenes aufzuarbeiten. Gar nicht zu reden von dem bevorstehenden Auszug und dennoch Weiterbetrieb der Galerie wegen der voraussichtlich zu Beginn des nächsten Jahres anlaufenden Bauarbeiten in im Gebäude der Alten Schule.

Immerhin wurde der Journalistin vom Maulbeerblatt offensichtlich schon mitgeteilt, dass die Galerie für die Zeit der Bauarbeiten in’s Rathaus Johannisthal ziehen soll (siehe Artikel von Karin Schmidl „Das bisschen Galerie macht sich von allein“ im Maulbeerblatt vom 30.06.2020). Sollte das so sein, bleibt die Frage, wie das mit dem ebenfalls auf dem Gelände des Rathauses Johannisthal vorgesehenen Neubau eines Gebäudes für die Musikschule zusammen gehen soll?!

Der Bezirksverordneten Catrin Wahlen wurde auf ihre Frage nach einem Interimsstandort am 06.07.2020 mitgeteilt, dass „… derzeit finale Abstimmungen im Bezirksamt laufen, so dass dieser Ort sicher bald bekannt gegeben werden kann.“ Das ist schon ein merkwürdiger Umgang des Bezirksamtes mit den Verordneten.

Transparenz geht anders. Und das bisschen Galerie macht sich eben nicht von allein. Es kann nicht sein, dass die erfolgreiche Arbeit einer wichtigen kommunalen Kultureinrichtung durch nicht nachvollziehbare Entscheidungen des Bezirksamtes auf’s Spiel gesetzt wird.

Edith Karge


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