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auf dem Friedhof Adlershof

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Vor 100 Jahren: Arbeiteraufstand gegen Kapp-Putsch

Gedenkveranstaltung in Zeiten der Corona-Vereinzelung

Vor 100 Jahren, im März 1920, fand in Deutschland ein 100 Stunden andauernder Putsch gegen die Weimarer Republik statt.

Der Kapp-Putsch war ein militärischer Umsturzversuch von erzreaktionären Teilen der Reichswehr, der die junge Weimarer Republik an den Rand eines Bürgerkrieges führte. Unter dem Kommando des Generals von Lüttwitz (1859–1942) besetzte am 13. März 1920 die aus einem Freikorps hervorgegangene Marinebrigade Ehrhardt das Berliner Regierungsviertel. Generalland­schaftsdirektor Wolfgang Kapp (1858–1922) übernahm für vier Tage die Spitze der Putschregierung. Die Putschisten erklärten die Regierung und Nationalversammlung als abgesetzt und errichteten eine Militärdik­tatur. Vier Tage später, am 17. März 1920, endete der Putsch durch einen Gene­ralstreik – die Republik konnte wieder aufatmen. Mehrere Gedenkorte in Deutschland und in Berlin erinnern an diesen Putsch-Versuch.

In Treptow-Köpenick gedachten der Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung, Peter Groos, und Bezirksbürgermeister Oliver Igel der Opfer des Kapp-Putsch vor 100 Jahren.


Auch Carsten Schatz, Mitglied des Abgeordnetenhauses und Bezirksvorsitzender der Partei DIE LINKE erinnerte an den Aufstand der Arbeiter*innen gegen den Putsch.

Alexander Futran war Stadtverordneter der USPD in Köpenick. Er führte den Widerstand gegen den Putsch in Köpenick und wurde am 21.März 1920 ermordet. Ihm zu Ehren hat Schatz allein (! Corona !) Blumen an seinen Gedenkstein gebracht.

Foto: Carsten Schatz

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