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Carolin Weingart

blättchen

Treptow-Köpenick nicht mehr EinIGELn!

Carolin Weingart will Bürgermeisterin werden

Im vergangenen blättchen hatten wir darüber berichtet, dass Carolin Weingart als Kandidatin für die Position der Bezirksbürgermeisterin in Treptow-Köpenick antritt. Bei der Hauptversammlung der Partei DIE LINKE hat sie sich vorgestellt. Hier ein Auszug aus ihrer Bewerbungsrede:

Dass ich heute kandidiere, ist auch für mich überraschend. Natürlich habe ich überlegt, soll ich diesen Schritt wagen. Ich wohne seit meinem begonnenen Studium in Jena und Erfurt, und allein, wenn man die Daten vergleicht, Erfurt hat 200.000 Einwoh­ner:innen und TK ca. 276.000, die Dimensionen sind größer und die Aufgaben um einiges herausfordernder.

Wie auch immer, es zeigt sich wieder, dass die komplizierte Lage in Thüringen weitreichende Auswirkungen bis hin zur Bundespolitik hat und nunmehr auch auf die Bürgermeisterkandidatur in TK.

Meine Wurzeln liegen in Treptow-Köpenick und auch politisch liegen meine Anfänge hier in unserem Bezirk. Wie viele von euch auch, bin ich wahlkampferprobt! Und heute bitte ich euch mit mir und dem Team auf der BVV-Liste in den Wahlkampf zu ziehen, damit DIE LINKE in TK den Bezirksbürger­meis­ter:in­neninstuhl erobert, denn es wird wirklich Zeit nach 10 Jahren EinIGELn!

Zeit für einen Bezirk, der sozialer, vielfältiger und lebendwerter werden soll, wie es in unserem Bezirkswahlprogramm heißt. Um es konkreter zu machen möchte ich die 3 Bs anführen:

- Bezahlbares Wohnen

- Beteiligung an Entscheidungen

- Bürgerfreundliche Verwaltung

Das Thema Wohnen ist natürlich das zentrale, meistdiskutierteste und sozial drängendste Thema in Berlin und in unserem Bezirk. In Abgrenzung zu den mitbewerbenden Parteien kann ich von mir behaupten, dass ich mietenpolitisch für eine strenge Ordnungspolitik stehe. Das heißt für mich konkret:

Mehr Milieuschutz, eine konsequente Anwendung des Vorverkaufsrechts bzw. das Schließen von harten Abwendungsvereinbarungen und die Einhaltung und Kontrolle des Zweckentfremdungsverbots.

Ich hoffe, dass es im Ergebnis der Bundestagswahlen neue politische Mehrheiten für einen bundesweiten Mietendeckel geben wird. Doch eins ist natürlich auch klar: die vorherrschenden hohen Mieten sind das Ergebnis von Knappheit sowie der hohen Nachfrage nach Wohnraum, aber natürlich auch von Spekulation auf dem Wohnungsmarkt. Deswegen ein vorbehaltsloses JA zum Volksentscheid Deutsche Wohnen und Co enteignen!

Doch zur Wahrheit gehört auch ohne Neubau wird es nicht gehen. Deshalb muss es auch Nachverdichtung geben, aber bitte auch mit Bürgerbeteiligung und der Sicherung von grüner Infrastruktur. Und nun ein weiterer Punkt: Wenn wir von bürgerfreundlicher Politik sprechen können wir diese zuallererst durch eine bürgerfreundliche bürgernahe Verwaltung erzielen. Das heißt für mich selbstver ständlich auch: Mehr Digitalisierung wagen! Die Corona Pandemie hat für viele erhebliche Defizite offenbart.

Das Gesicht der Verwaltung nach außen stellt für mich das Ordnungsamt dar, das aus meiner Sicht bürgerfreundlicher agie­ren sollte mit anderen Schwerpunktsetzungen. Nicht die ­parkenden Autos auf dem unbefestigten Seitenstreife in Müggelheim oder freiliegende Oberkörper im Treptower Park sind schwerwiegende Probleme. Hingegen werden die Verleihfirmen der herumstehenden Elek­troroller überhaupt nicht belangt. Was über allem schwebt, sind die Folgen der Corona-Pandemie und wie wir im ­Bezirk konkret damit umgehen in den Handlungsfeldern Soziales, Gesundheit und Jugend. Dazu brauchen wir starke Bezirke mit einer starken sozialen Verwaltungsinfrastruktur.

Und damit ihr auch persönlich etwa über mich sagen könnt, falls ihr gefragt werdet, ein paar Worte über mich: Geboren bin ich 1985 in Berlin, aufgewachsen in Belgrad, Berlin-Friedrichshagen und Rahnsdorf. Hier habe ich die Schule besucht, mein Abitur am Gerhart-Hauptmann Gymnasium gemacht, die Jugendeinrichtungen des Bezirks besucht und 2005 bin ich schließlich zum Studium nach Thüringen gewechselt. In Jena habe ich mich kommunalpolitisch für die LINKE engagiert, war Spitzenkandidatin zur Kommunalwahl und wurde in den Stadtrat von Jena gewählt. 2015 hatte ich die Chance mit der Wahl des ersten LINKEN Ministerpräsidenten in die Landesverwaltung zu wechseln als persön­liche Referentin der Staats­sekretärin Ines Feierabend. Nun habe ich die Chance als linke Bezirksbürgermeisterin-Kandidatin in meiner Heimat zu kandidieren. In TK habe ich mich immer zu Hause gefühlt, hier lebt meine Familie, meine Eltern, mein Bruder und hier möchte ich Verantwortung übernehmen. Für den gesamten Bezirk, für alle Ortsteile, die den Bezirk ausmachen und auch jene, die nicht im Reiseführer stehen. Zusammen mit einem kompetenten Team auf der BVV-Liste, mit der Unterstützung von Gernot und Ines, möchte ich mit Euch selbstbewusst in den Wahlkampf ziehen, um stärkste Kraft im Bezirk zu werden.

Danke für eure Unterstützung!


Dieser Artikel stammt aus dem blättchen vom 02.09 2021. Die Zeitung des Bezirksvorstandes kann hier runtergeladen werden.


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