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Dörpfeldstraße

Stau und zäher Verkehr nach der Sanierung

Bezirksamt stimmt keiner Vereinfachung zu

Die Kreuzung Rudower Chaussee und Adlergestell ist bekannt für Stau und zäh fließenden Verkehr.

Das Bezirksamt und die Verkehrslenkung Berlin verschließen sich nun der Forderung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV), die Einfahrt in die Dörpfeldstraße zu vereinfachen.

Nach der Sanierung der Kreuzung konnte zwischenzeitlich auf zwei Spuren von der Rudower Chaussee in die Dörpfeldstraße gefahren werden. Weniger Stau auf der Rudower Chaussee gab es damals. In einer Anfrage hatte das Bezirksamt aber die damaligen Planungen angekündigt, das Geradeausfahren in die Dörpfeldstraße nur noch auf der rechten Spur zu gestatten. Eine Verkehrsführung, die es schon vorher gab und viel Stau verursachte.

Damit solle der Durchgangsverkehr in der Dörpfeldstraße minimiert werden, so das Bezirksamt.

„Das ist doch absurd. Stattdessen wird einfach nur der Stau in der Rudower Chaussee wieder länger, weil auf der rechten Spur die Autos lange warten müssen, bis die rechts abbiegenden Fahrzeuge aus dem Weg sind“, beobachtet Tino Oestreich, Antragsteller aus der Fraktion. Im Februar 2017 hatte sich die Fraktion DIE LINKE daher dafür eingesetzt, dass die zwischenzeitlich für gut befundene Spurführung mit wenig Stau erhalten bleiben solle.

„Die Erreichbarkeit der Geschäfte und Praxen in der Dörpfeldstraße sollte gewährleistet bleiben. Die linke Spur ausschließlich den abbiegenden Autos vorzuhalten führt zu Stau und erfüllt auch die Maßgabe des Bezirksamtes nicht, den Durchgangsverkehr in der Dörpfeldstraße zu reduzieren. Dafür sind andere Maßnahmen zu entwickeln“, so Oestreich. Von Verkehrsberuhigung ist inzwischen aber keine Rede mehr. Auf die erneute Nachfrage heißt es nun aus dem Amt, die Stau-Spurführung erfolge zur Verhütung von Verkehrsunfällen. „Es ist schlimm, wie hier der Wille der BVV übergangen wird. Unnötiger Stau ist die Folge. Wir bleiben natürlich am Thema dran“, verspricht Oestreich.

jro


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