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Schmetterlingshorst

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Schul- und Wanderstützpunkt

Auch während Corona nicht einen Tag geschlossen

Schmetterlingshorst war schon immer etwas Besonderes. Oder kennt jemand von Ihnen einen anderen Ausflugsort mit Bootsanlegestellen und eher sportlich-touristischen Ambitionen mit einer der größten Schmetterlingssammlung in Europa? Ca. 80 Schaukästen mit über 4.000 exotischen und einheimischen Schmetterlingen sowie anderen Insekten stehen der Öffentlichkeit in einer Dauerausstellung zur Verfügung.

Betrieben wird die Einrichtung dennoch nicht von einem naturkundlichen Museum, sondern vom Bezirkssportbund Treptow-Köpenick, der es nicht als Gaststätte, sondern als Schul-, Sport- und Wanderstützpunkt unterhält und weiter ausbaut. Wassersportler, Wanderer, Radfahrer, Walker, Spaziergänger aber auch Schulklassen können dort Rast machen und sich natürlich auch die Schmetterlinge anschauen. Zur Rast gehört auch ein Imbiss und den kann man sich günstig im Objekt kaufen.

Aber dann kam Corona und damit auch für Leute vom „Schmetterlingshorst“ die Frage: Was nun? 3,5 feste Stellen und sieben MitarbeiterInnen, die über arbeitsmarktpolitische Maßnahmen hier ihr Auskommen und ihr soziales Umfeld haben, standen auf dem Spiel.

Die Antwort war: „Wir machen weiter!“. Natürlich nicht das volle Programm als Schul-, Sport-und Wanderstützpunkt, das war klar. Selbst die Schmetterlingsausstellung musste geschlossen werden. Aber wenigstens das Imbissangebot sollte bleiben. Die Idee war, über den Biergarten einen „Imbiss to go“ anzubieten. Dafür wurden Hygienekonzepte entwickelt, die den Anspruch hatten, allen Anforderungen und Sonderregelungen zu entsprechen. Die zuständigen Genehmigungsbehörden und auch die Polizei waren skeptisch. Wer wollte schon in dieser Situation einen Fehler begehen? Die sanfte Hartnäckigkeit der Schmetterlingshorster brachte schließlich doch das Ordnungsamt und die Polizei zu einem gemeinsamen Termin vor Ort. Was sie dort sorgfältig vorbereitet zu sehen bekamen war so beeindruckend, dass schließlich das „O.K“ gegeben wurde. Auch während der restriktivsten Regelungen zur Eindämmung der Pandemie war „Schmetterlingshorst“ unter Einhaltung aller Abstands-, Hygiene- und anderen Sicherheitsmaßnahmen nicht einen Tag geschlossen!

Wen wundert es - das Angebot wurde von Frischluft- und Bewegungsenthusiasten oft und gerne angenommen. Spazierengehen und Radfahren – natürlich mit Ab- und Anstand – war ja nie verboten. Eine, die Fan ist vom „Schmetterlingshorst“, ist die seit vielen Jahren in unserem Bezirk lebende und arbeitende Künstlerin Liz Crossley: „Wir waren begeistert, als wir feststellten, dass der Imbiss geöffnet hatte. Auf Baumstämmen in der Sonne sitzend konnten wir in gutem Abstand zu den anderen Wanderern unsere erworbenen Kleinigkeiten verzehren. Vor allem war es interessant zu sehen, wie die Leute den Wald für sich zum Lokal gemacht haben und dennoch sehr umsichtig und respektvoll miteinander aber auch mit der Natur umgegangen sind“.

Übrigens wird der größte Teil der Einnahmen aus dem Imbissverkauf für den weiteren Ausbau und die Unterhaltung des Objektes verwendet, Man kann Frank Wendler, dem Vorsitzenden des Bezirkssportbundes, nur beipflichten: „Es ist großartig, was hier mit aller Umsicht geleistet wurde“.

Edith Karge

Verwandte Links

  1. https://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/aktuelles/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung.953296.php

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