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Aus dem Rathaus

Umbau S-Köpenick geht voran

Rene Frost

In fünf Jahren sollen Regionalzüge halten

In einem Jahr geht es los. Die Deutsche Bahn will im Frühjahr 2023 mit dem Umbau des S-Bahnhofs zum S- und Regionalbahnhof starten. Zumindest liegt nun die Baugenehmigung dafür vor. Dieser Planfeststellungsbeschluss des Eisenbahn-Bundesamtes ist die rechtliche Voraussetzung für den Beginn der Bauarbeiten. Ab 2027 sollen hier dann Züge des RE1 halbstündlich, in der Hauptverkehrszeit sogar alle 20 Minuten halten.Der Regionalbahnhof Köpenick gehört zu dem Großprojekt „Ausbau der West-Ost-Magistrale von Berlin zur polnischen Grenze bei Frankfurt (Oder)“. Der neue Regionalbahnhof ist ein wichtiger Bestandteil des Berliner Verkehrskonzepts.Der Umbau des Bahnhofs Köpenick umfasst einen rund drei Kilometer langen Streckenabschnitt und ist in den Jahren 2023 bis 2027 geplant. Vorgesehen sind ein zusätzlicher Bahnsteig für den Regionalverkehr an zwei neuen Gleisen mit drei Zugängen: Westlich mit Personenüberführung der Bahnhofstraße, aus dem Empfangsgebäude und aus der östlichen Personenunterführung der  Bahnanlagen. Dieser neue Regionalbahnsteig erhält auch auf der West- und Ostseite jeweils Aufzüge.Die Erreichbarkeit des S-Bahnsteiges soll durch einen neuen westlichen Zugang mit Personenüberführung der Bahnhofstraße und einem neuen Zugang aus der östlichen Personenunterführung verbessert werden. Im Bereich des östlichen Zuganges wird auch ein weiterer Aufzug errichtet. Das Empfangsgebäude des Bahnhofs Köpenick wird, wie die DB mitteilt, in Richtung Elcknerplatz verbreitert. Darüber hinaus werden Stützbauwerke und rund vier Kilometer Schallschutzwände gebaut sowie vier Eisenbahnbrücken erneuert und erweitert. Ein zusätzliches Überholgleis ist zur Entflechtung des wachsenden Personen- und Güterverkehrs und der besseren Anbindung des Berliner Außenringes an die West-Ost-Magistrale erforderlich. Von der neuen bahntechnischen Ausrüstung wurde bereits im April 2020 ein elektronisches Stellwerk in Betrieb genommen.Vorgezogene Umweltmaßnahmen haben u.a. mit der Errichtung von Ersatzquartieren für Zauneidechsen auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände in Friedrichshagen begonnen. Witterungsbedingt werden die Tiere ab dem Frühjahr umgesiedelt.Derzeit läuft bereits die Ausschreibung der Bauleistungen. Nach der für Juli vorgesehenen Beauftragung einer Baufirma bleibt bis zum Beginn der Arbeiten im Frühjahr 2023 noch viel zu tun: Erstellen, Prüfen und Freigabe der Aus­führungs­planung, Beschaffung der Materialien bzw. Vormontage der Bauteile, Antransport der Geräte und Aufbau der Bürocontainer.


Dieser Artikel erschien zuerst in Aus dem Rathaus vom 01.03.2022

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