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Verkehrsinfarkt durch Sperrung der Salvador-Allende-Brücke – ÖPNV so gut wie möglich anpassen

Uwe Doering

Dringlicher Antrag SPD, Die LINKE

Dem Bezirksamt wird empfohlen, sich bei den zuständigen Stellen aufgrund der Sperrung der Salvador-Allende-Brücke für Folgendes einzusetzen:

  1. Mit Blick auf den hohen Anteil an Seniorinnen und Senioren im Allende-Viertel sollte geprüft werden, ob eine bessere direkte ÖPNV-Anbindung an die S3 (S-Bhf. Köpenick) möglich ist. Vorstellbar ist zum Beispiel die Streckenführung des 269er-Busses über die Salvador-Allende-Straße und die Wendenschloßstraße.
  2. Die ÖPNV-Anbindung des Allendeviertels sollte insgesamt durch Taktverkürzungen und -verstärkungen verbessert werden.
  3. Veränderungen in der ÖPNV-Anbindung sollten kurzfristig bekannt gemacht werden, insbesondere an den Haltestellen, aber auch in den sozialen Medien.
  4. Notwendig ist eine schnelle Anbindung von Feuerwehr, Rettungs- und Krankenwagen an das Krankenhaus Köpenick, insbesondere, wenn sie aus Hirschgarten bzw. Friedrichshagen kommen.
  5. Notwendig ist die Erarbeitung eines Konzeptes zur Verkehrsentlastung Köpenicks. Die Lichtzeichenanlagen (Ampeln) an den Kreuzungen Salvador-Allende-Straße / Wendenschloßstraße und Salvador-Allende-Straße / Friedrichshagener Straße sollten wegen des geringen Verkehrsaufkommens und der unnötig langen Standzeiten zum Beispiel abgeschaltet werden.
  6. Umgehungs- bzw. offizielle Umleitungsstrecken sollten daraufhin überprüft werden, ob Veränderungen hinsichtlich der Anordnung von Verkehrszeichen zur Verkehrserleichterung notwendig sind.
  7. Es sollten die Umgehungs- bzw. offiziellen Umleitungsstrecken auch daraufhin geprüft werden, ob auf diesen Straßen in den kommenden Monaten Bauarbeiten (egal ob Wasserbetriebe, BVG oder Tiefbauamt) geplant sind und ob gegebenenfalls diese verschoben werden können.
  8. Das Baustellenmanagement sollte dahingehend geändert werden, dass die Arbeiten an der Salvador-Allende-Brücke durch das Vorziehen von Planungs- und Arbeitsschritten zeitlich verkürzt werden.
  9. Der Bezirk sollte bei der Erarbeitung der Verkehrslösungen beteiligt werden.

Darüber hinaus wird das Bezirksamt ersucht, die Öffentlichkeit über die weiteren Planungen und Arbeitsschritte zum Neubau der Salvador-Allende-Brücke in geeigneter Form regelmäßig zu informieren.

Begründung:

Köpenick leidet schon seit Längerem unter einer unbefriedigenden Anbindung infolge nur eingeschränkt nutzbarer Brücken. Durch die Sperrung der Salvador-Allende-Brücke am 24. Januar 2019 hat sich diese Situation erheblich verschärft. Der Bezirk benötigt daher dringend unverzügliche Maßnahmen seitens der zuständigen Stellen, die geeignet sind, die sich daraus ergebenden Nachteile auszugleichen beziehungsweise wenigstens abzumildern. Dabei sind alle Verkehrsträger einzubeziehen, insbesondere sind aber im Hinblick auf die Anwohner /-innen von Umgehungs- beziehungsweise offiziellen Umleitungsstrecken Lösungen durch den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) zu bevorzugen. Die Bürger /-innen, die unter der eingetretenen Situation leiden, wenden sich mit ihren Sorgen und Anregungen vornehmlich an ihren Bezirk. Deshalb muss der Bezirk durch die zuständigen Stellen beteiligt werden und deshalb ist auch eine Information durch den Bezirk notwendig.

Ansprechpartner:

Uwe Doering

Drucksache VIII/0681

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