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Naziparolen die rote Karte zeigen!

Am Rande eines Verbandsliga-Fußballspiels gegen den jüdischen Sportverein TuS Makkabi am 29. März 2008 in Adlershof kam es zu rechtsextremen Beleidigungen.

Namens des Bezirksverbandes der LINKEN verurteilen wir die antisemitischen Ausfälle gegen die Spieler des Vereins TuS Makkabi am letzten Samstag in unserem Bezirk. Rechtsradikale Beleidigungen sind nirgendwo tolerierbar, auch nicht auf Sportplätzen.

Antisemitismus und Rassismus dürfen in keinem Stadion alltäglich werden. Wenn Neonazis Fußballspiele zum Anlass für volksverhetzende Parolen nutzen ist das nicht nur ein Grund zum Eingreifen der Polizei, was in diesem Fall sehr konsequent erfolgte, wofür wir uns beim zuständigen Abschnitt 65 bedanken. Beschämend ist, das Spiele dieses jüdischen Vereins nur noch unter Polizeischutz stattfinden können, denn es ist ja leider nicht der erste Vorfall dieser Art. Gefragt ist darum unbedingt noch mehr Zivilcourage seitens der Vereine und der Zuschauer. Wir solidarisieren uns ausdrücklich mit TuS Makkabi – unser Bezirk steht für demokratische Toleranz, Fairness und friedliches Miteinander. Diese Werte gelten uneingeschränkt auch auf allen Sportanlagen. In diesem Zusammenhang verweisen wir auch auf die kürzlich auf Initiative der Linksfraktion erweiterte Sportanlagenordnung unseres Bezirks, welche explizit rechtsextremes Auftreten ächtet und Konsequenzen bis zum Hausverbot vorsieht, was auch bei Vorfällen dieser Art durchgesetzt werden muss.

Marko Tesch und Dr. Hans Erxleben

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