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Gysi meint ...

Gregor Gysi

Feiertag der Befreiung

Vor 75 Jahren endete mit dem Sieg der Alliierten der von Hitler-Deutschland entfesselte 2. Weltkrieg. Der militärische Triumph über die faschistische Wehrmacht, der in deren Kapitulation in der Nacht vom 8. zum 9. Mai 1945 mündete, brachte den Völkern Europas vor allem die Befreiung vom Faschismus und dessen Menschheitsverbrechen. Die Sowjetunion trug die Hauptlast des Krieges und hatte den Verlust von 27 Millionen Menschenleben zu beklagen. Dieser Tag der Befreiung hat eine solch überragende Bedeutung für die Entwicklung der Gesellschaften in Europa, dass wir ihn endlich zum gesetzlichen Feiertag machen sollten. Damit würdigte man nicht nur die Leistungen der Befreier, sondern setzte auch ein wichtiges Zeichen gegenüber allen Versuchen in der Gegenwart, die menschenverachtende Ideologie des Faschismus zu bagatellisieren und zu normalisieren. Unsere Pflicht, alles dafür zu tun, dass sich so etwas nicht wiederholt, fängt im Alltag an mit dem Widerspruch gegen rassistische Bemerkungen und Hass-Posts in den sozialen Medien und muss dazu führen, dass Behörden nicht länger auf dem rechten Auge blind sind und rechtsextremistische Organisationen und Straftaten konsequent verfolgen.

Zugleich sollte der 75. Jahrestag der Befreiung auch Anlass sein, das Verhältnis zwischen Deutschland und Russland aus der Sackgasse der Sanktionen, des Wettrüstens und der Versuche geostrategischer Hegemonialbestrebungen herauszuholen und es im Geiste der Zusammenarbeit zu ­entwickeln. Frieden und Sicherheit in Euro­pa und der Welt sind nicht ohne, geschweige denn gegen Russland durchzusetzen. Das verpflichtet auch Deutschland, seine Verantwortung für die Gestaltung internationaler Be­ziehungen wahrzunehmen, die immer auch die Interessen der anderen Seite berücksichtigen muss, wenn man denn Erfolg haben will.


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