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Aus dem Rathaus

Geld für Sprudel statt für Instandhaltung und Qualität des Essens

Frank Bruckmann, Finanzvorstand der Berliner Wasserbetriebe und Bezirksbürgermeister Oliver Igel stellen den Wasser-Sprudler vor.

55.000 € für Betrieb der Wasserspender

Für alle Grundschulen, Gemeinschaftsschulen, Förderzentren und ein Gymnasium beschafft das Bezirksamt Wasserspender. Das geht aus der Antwort auf eine Schriftliche Anfrage von Philipp Wohlfeil, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE, hervor. Die Kosten für das Legen von Leitungen beziffert das Amt demnach auf 55 000 Euro, für den Betrieb der Wasserspender würden die Essenslieferanten der Schulen aufkommen. Das Geld für die Einrichtung der Geräte nimmt das Bezirksamt aus den Mitteln für den baulichen Unterhalt der Schulen. Diese Mittel stehen somit nicht mehr zur Verfügung um etwa Reparaturen oder Instandhaltungen an Sanitäranlagen oder ähnlichem durchzuführen. Bei der Aufstellung des Bezirkshaushaltes hatte die Bezirksverordnetenversammlung noch 500.000 Euro gestrichen, die für Wasserspender vorgesehen waren.

Dazu erklärt Philipp Wohlfeil:

„So schön so ein Gerät im Zweifel sein kann, bieten sie kaum einen Mehrwert. Es handelt sich um das gleiche, hervorragende Leitungswasser, das in der Schule aus jedem Wasserhahn kommt. Es wird lediglich etwas mehr gekühlt und auf Wunsch mit Sprudel versetzt.

Statt das Geld dafür einzusetzen die Schulen besser in Schuss zu halten, ­finanziert die Schulstadträtin Cornelia ­Flader ein teures Prestigeprojekt. Geeignete Wasserhähne für das Auffüllen von Trinkflaschen und saubere, reparierte Sanitäranlagen, die man nicht nur widerwillig besucht, hätten den gleichen Zweck erfüllt. Die Essenslieferanten werden den Betrieb, Wartung und Reparatur der Geräte natürlich nicht kostenlos übernehmen. Das Geld wäre für eine höhere Qualität des Schulessens weitaus besser eingesetzt.“


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