Die erste Abstimmung im Jahr 2009 fand am 26. April statt. Es ging um den Volksentscheid "Pro Reli", der bewirken sollte, dass Schüler die am Religionsunterricht teilnehmen, zukünftig nicht mehr den Ethikunterricht besuchen dürfen.
DIE LINKE engagierte sich im Bündnis "Pro Ethik" für den Erhalt dieses Unterrichtsfaches. "Pro Ethik" bestand aus einem breiten Bündnis von Parteien und Verbänden.
Trotz massiver Werbung seitens Pro Reli mit Plakaten, Prominenten wie Günther Jauch, Marielle Ahrens, Tita von Hardenberg und Arne Friedrich und Unterstützung durch Kirchen, CDU und FDP scheiterte das Volksbegehren. Es wurde nicht nur die Hürde von 25% Ja-Stimmen der Wahlberechtigten verfehlt, sondern es stimmte auch eine Mehrheit gegen das Volksbegehren und somit für "Pro Ethik".
Beteiligung an der Volksabstimmung: 27,7%