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Volksentscheid "Pro Reli"

Die erste Abstimmung im Jahr 2009 fand am 26. April statt. Es ging um den Volksentscheid "Pro Reli", der bewirken sollte, dass Schüler die am Religionsunterricht teilnehmen, zukünftig nicht mehr den Ethikunterricht besuchen dürfen. 

DIE LINKE engagierte sich im Bündnis "Pro Ethik" für den Erhalt dieses Unterrichtsfaches. "Pro Ethik" bestand aus einem breiten Bündnis von Parteien und Verbänden.

Trotz massiver Werbung seitens Pro Reli mit Plakaten, Prominenten wie Günther Jauch, Marielle Ahrens, Tita von Hardenberg und Arne Friedrich und Unterstützung durch Kirchen, CDU und FDP scheiterte das Volksbegehren. Es wurde nicht nur die Hürde von 25% Ja-Stimmen der Wahlberechtigten verfehlt, sondern es stimmte auch eine Mehrheit gegen das Volksbegehren und somit für "Pro Ethik".


Ergebnis des Volksentscheids in Treptow-Köpenick

Ja
26,1%
Nein
73,7%

Beteiligung an der Volksabstimmung: 27,7%

Unterstützer von "Pro Ethik"

  • Alevitische Gemeinde zu Berlin
  • BEGIDE
  • Bündnis 90 / Die Grünen  Landesverband Berlin
  • Deutsche Buddhistische Union (DBU)
  • DIE LINKE. Landesverband Berlin
  • Fachverband Ethik, Bundesverband und Landesverband Berlin
  • Fachverband Philosophie, Landesverband Berlin
  • Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Landesverband Berlin
  • Grüne Jugend Berlin
  • Humanistische Union Berlin-Brandenburg
  • Humanistischer Verband Deutschlands, Landesverband Berlin
  • Initiative Christen pro Ethik
  • Junge HumanistInnen
  • Jusos
  • Kurdistan Kultur- und Hilfsverein
  • Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD)
  • Linksjugend ['solid] Berlin
  • NaturFreunde Berlin
  • Niederländische Ökumenische Gemeinde Berlin
  • SPD Landesverband Berlin
  • Türkischer Bund Berlin-Brandenburg (TBB)
  • Türkischer Elternverein Berlin-Brandenburg