Zurück zur Startseite

Ines Feierabend - Bürgermeisterin für Treptow-Köpenick

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

am 18. September wird die Bezirksverordnetenversammlung gewählt. Die Entscheidung liegt bei Ihnen. Sie haben die Möglichkeit, unmittelbar Einfluss zu nehmen, wer in Treptow-Köpenick die nächsten fünf Jahre Verantwortung trägt. Es geht um unseren Bezirk. Gerne würde ich für Sie als Bürgermeisterin arbeiten.

1965 wurde ich in Erfurt geboren – übrigens mit meiner Zwillingsschwester, was sehr häufig im späteren Leben zu Verwechslungen führte. Am Institut für Lehrerbildung in Meinigen absolvierte ich ein Studium zur Lehrerin für die unteren Klassen. Seit 1990 arbeite ich im Öffentlichen Dienst des Landes Berlin. 2006 wurde ich zur Stadträtin für Soziales und Gesundheit in Treptow-Köpenick gewählt.

Lebens-, Berufs-, und Führungserfahrung, Verbindlichkeit, Zuhören sowie die Hartnäckigkeit beim Verfolgen von Zielen und deren Umsetzung und Durchsetzung im Interesse der Bürgerinnen und Bürger, zeichnen mich aus.


Ökologisch und sozial Stadt entwickeln

Treptow-Köpenick verändert sich. Neue Logistikzentren entstehen, der Flughafen wird für mehr Verkehr am Boden und in der Luft sorgen, junge Familien und Studierende ziehen her und gleichzeitig leben sehr viele alte Menschen hier. Stadtplanung muss auf diese Rahmenbedingungen eingehen.

DIE LINKE setzt sich ein für:

• eine Entlastung der Ortsteile vom Autoverkehr durch einen Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs, die Förderung des Radverkehrs und wo nötig durch Umgehungsstraßen,

• die Aufhebung des Straßenausbaubeitragsgesetzes, das wichtige Maßnahmen verzögert, Anwohnerinnen und Anwohner hoch belastet und immensen Verwaltungsaufwand erzeugt,

• alternative Wohnformen in Wagenburgen oder auf Hausbooten,

• öffentlich zugängliche Uferbereiche und

• ein Nachtflugverbot zwischen 22 und 6 Uhr, Ausgleichsmaßnahmen für Betroffene und gegen Flugrouten über dicht besiedeltem Gebiet.


Sozialen Zusammenhalt fördern

©Maximilian Nitschke

Allen Menschen muss ein Leben ohne Diskriminierung und mit sozialer Teilhabe ermöglicht werden. Deshalb streitet DIE LINKE für die Überwindung der Hartz-IV-Gesetze.

DIE LINKE setzt sich ein für:

• den Erhalt und Ausbau des öffentlich geförderten Beschäftigungssektors,

• ausfinanzierte Jugend- und Seniorenfreizeiteinrichtungen,

• mehr Kita-Plätze für die Kleinen,

• eine wohnortnahe Haus- und Facharztversorgung,

• Erhalt der freiwilligen sozialen Leistungen,• die Verwirklichung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und

• bezahlbare Mieten insbesondere durch die Schaffung von mehr Wohnraum durch städtische Wohnungsunternehmen.


Gute Bildung für alle

©Freia Willesm-Theisen pixelio.de

Bildung, Kultur und Sport sind Voraussetzungen für ein würdiges und selbstbestimmtes Leben. Deshalb muss der Zugang unabhängig von Einkommen und Herkunft allen Menschen offenstehen.

DIE LINKE setzt sich ein für:

• eine Ausweitung des Gemeinschaftsschulprogramms,

• Sanierung und Behebung baulicher Mängel an Schulgebäuden und Sportanlagen,

• eine wohnortnahe Grundschulversorgung,

• eine bedarfsgerechte Ausstattung mit Sach- und Personalmitteln,

• die Öffnung des Horts für Kinder erwerbsloser Eltern, • ein regelmäßiges Ganztagsangebot für die fünften und sechsten Klassen und• den Bau einer Mittelpunktsbibliothek in Treptow.


Demokratie stärken

©Theo Schneider

Entscheidungen müssen so bürgernah wie möglich getroffen werden, um so überhaupt einer demokratischen Kontrolle und Einfl ussnahme zugänglich zu sein. Demokratie heißt aber auch, Nazis entschlossen entgegenzutreten.

DIE LINKE setzt sich ein für:

• transparente Verwaltungsentscheidungen,

• die Übertragung von BVV-Sitzungen im Internet,

• Kiezfonds, damit in den Ortsteilen, entschieden werden kann, wofür Geld ausgegeben wird,

• die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bei der Haushaltsplanaufstellung,

• Baubeiräte, in denen Anwohnerinnen und Anwohner bei größeren Projekten direkt mitreden dürfen und

• Stärkung und Finanzierung zivilgesellschaftlicher Projekte, die sich gegen Nazis und für Demokratie engagieren.


Bilanz Ines Feierabend

Einiges hat Ines Feierabend bereits als Sozial- und Gesundheitsstadträtin in den vergangenen fünf Jahren für die Menschen in Treptow-Köpenick erreicht:

• 400 bis dahin Erwerbslose haben im Öffentlichen Beschäftigungssektor sozialversicherungspflichtige Arbeit gefunden und erfüllen wichtige Aufgaben im Gemeinwesen,

• zehn kommunale Seniorenfreizeitstätten wurden erhalten

und zu Kiezklubs weiterentwickelt,

• alle freiwilligen sozialen Angebote von der Schuldner- Insolvenzberatung, Angeboten für Seniorinnen und Senioren, wohnungslosen Menschen, Menschen mit Behinderung und Menschen mit Migrationshintergrund wurden gesichert,

• das Freiwilligenzentrum Sternenfischer wurde aufgebaut,

• zwei Pflegestützpunkte wurden eingefordert und durchgesetzt,

• das kommunale Gesundheitsziel „Gesund alt werden in Treptow-Köpenick” wurde entwickelt und Teilziele bereits verwirklicht.