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Unter strahlend blauen Himmel und Sonnenschein fand das diesjährige Maifest der Partei DIE LINKE Treptow-Köpenick auf dem Frauentog gegenüber dem Schlossplatz in der Altstadt Köpenick statt. Wie in jedem Jahr gestaltete die Basisorganisation Kultur das Programm.
Die Eröffnung der offiziellen Veranstaltung erfolgte durch den Bezirksvorsitzenden Marko Tesch. Die Moderation des Tages übernahmen „Die Dicken Moderatoren“ Michael Greulich und Elmar Werner in ihrer professionellen Art.
Der Programmbeginn gehörte den „Samba-Kids“; einer Gruppe von Kindern und Jugendlichen, die getreu dem Motto des Festes „Schlage die Trommel und fürchte dich nicht“, einem Zitat von Heinrich Heine, mit ihren Trommeln für den richtigen Auftakt sorgten. Es folgten artistische Nummern vom Kinderzirkus „CABUWAZI“ und von Vivi Maurer.
Der Landesvorsitzende Klaus Lederer erläuterte in einer kurzen Gesprächsrunde die Ziele und Aufgaben der Partei für die Periode nach der Wahl der Kandidaten für das Abgeordnetenhaus von Berlin. Auch Bezirksstadtrat Michael Schneider und Fraktionsvorsitzender Philipp Wohlfeil stellten sich den Fragen der Dicken Moderatoren.
Die Band Purple Schulz aus Köln, die mit ihrem 1985 veröffentlichten Hit „Verliebte Jungs“ im In- und Ausland bekannt wurde, gestaltete auf der Bühne ein mit viel Beifall bedachtes Programm. Purple (Rüdiger) Schulz und Josef Piek sorgten zwischen den Songs mit ihren humoristischen Einlagen für Sonderaplaus.
Ines Feierabend (Stadträtin für Soziales und Gesundheit), die Kandidatin der Partei DIE LINKE für das Amt der Bezirksbürgermeisterin von Treptow-Köpenick, wurde den Besuchern des Festes vorgestellt. Sie bezog sich in ihren Antworten, die in gewohnt angenehmer und freundlicher Art gegeben wurden, auf die Wahlaussagen der Partei zur Wahl der Bezirksverordetenversammlung Treptow-Köpenick. „Für eine soziale und ökologische Bürgerkommune“. Auch auf persönliche Fragen, z.B. wie sie den Abend verbringen wird, war sie gut vorbereitet.
Nach einem etwas längeren Soundcheck beschloss die Formation „6Kornbrot“, die nicht zum ersten Mal bei einem Maifest der Partei „DIE LINKE“ aufgetreten ist, mit eigenen Kompositionen den Tag auf der Bühne. Die Texte, die teilweise in Rapform vorgetragen wurden, regten zum Nachdenken an, die Musik mit ihren Reggae- und Skaelementen sorgte für gute Stimmung im Publikum.
Jürgen Schuschke, BOK
Die Fotos stammen von Jürgen Schuschke (1) und Karl Forster (2,3,4,5,6,7,8,9,10,11,12).