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18. Dezember 2010 Treptow-Köpenick

Unterstützung für Ines Feierabend

Als im Mai in Rostock sich die Kandatinnen für den Bundesvorstand der Linken präsentierten,
gab es viele kämpferische Reden – was getan werden müsste, was falsch läuft in der Welt und gerade im Hier und Jetzt.

Eine der Frauen war nicht die lauteste, nicht die emphatischste und hatte den für manche Linke absurden Makel, zu den Regierungslinken zu gehören. Was nicht anderes bedeutet als: hat in vielen Jahren, noch mehr Sitzungen und noch mehr Dialogen mit Bürgerinnen und Bürgern immer wieder die eigene Haltung verteidigen, korrigieren und duchsetzen müssen.

Solche Menschen haben jenseits der Vermutungen kein einfaches Leben, sie sind seltener in Bars, sitzen häufig nachts noch mit Unterlagen da und können sich nicht auf die selbstverständliche Gewissheit der Partei verlassen, dass auch die Alltagsarbeit, die Kompromisse und die Auseinandersetzung respektiert und akzeptiert werden. Dass sie jene, die für sie in die Bütt springen, besonders kritisch sehen, gehört bei Linken zur werkseitigen Grundausstattung.

Ines Feierabend, die zurückhaltende, aber hochentschlossene Frau, die mit ihren Berichten als Sozialdezernentin in Treptow-Köpenick dann doch die Delegierten überzeugte, wurde dann doch gewählt, ist seitdem im Bundesvorstand der Linken und soll nun die nächste Bezirksbürgermeisterin von Treptow-Köpenick werden – die LINKE Bürgermeisterin.

Ich habe Ines 2001 schätzen gelernt: ihr sachliches Urteil, ihre professionelle Kenntnis aller Fachbereiche, ihre reflektierte Selbsteinschätzung und ihr aufrichtiges Engagement.

Wenn irgendwer fragt, was Linke in Verantwortung bewirken können, ist sie das beste Beispiel.
Sie ist eine integre Kämpferin, eine absolut zuverlässige Freundin und wir drücken ihr alle Daumen der Welt!

Juliane Witt auf redpublic.wordpress.com