
Die rechtsextreme NPD will am 1.Mai in Köpenick, ausgehend vom Mandrellaplatz, unweit ihrer Bundeszentrale, eine Demonstration unter dem demagogischen Motto „Kampf und Arbeit unentwegt“ veranstalten. Sie versucht damit, den 1.Mai zu einem völkisch-nationalistischen und vermeintlich kapitalismuskritischen „Kampftag“ umzudeuten.
Die Zivilgesellschaft wird diese Provokation nicht kommentarlos hinnehmen. Der letzte Demonstrationsversuch der Rechtsextremen an einem 1.Mai fand 2004 statt und musste aufgrund massiver Protestaktionen abgebrochen werden.
Nicht jeder Nazi-Provokation ist also Erfolg beschieden – machen wir gemeinsam den 1.Mai zu einem Desaster für die Provokateure von rechts aussen. Wer eine „große Maiveranstaltung“ ankündigt, wie die NPD es vollmundig tut, muß mit einem großen Protest rechnen.
Ob im Dezember oder Mai - Treptow-Köpenick bleibt nazifrei! Erste Gegenaktionen sind bereits für den Vormittag des 1.Mai in Köpenick angemeldet.
Karin Kant und Hans Erxleben für die AG Antifaschismus der LINKEN Treptow-Köpenick