Unter diesem Motto trafen sich am 2. September 2011 Vertreter der Basisorganisation Kultur der Linken Treptow-Köpenick und des Friedenskreises der Kirchgemeinde Berlin Niederschöneweide, sowie Bürger des Stadtbezirks im „Ratz-Fatz“ zu einem offenen Abend.
Anlass war der diesjährige Weltfriedenstag.
Die Teilnehmer hatten in einem großen Kreis Platz genommen, so dass jeder von den anderen gesehen werden konnte. Es war bereits das zweite Mal, dass sich Linke und Mitglieder des Friedenskreises vereint zum Thema „Kein Krieg, nirgends...“ gegenüber saßen.
Umrahmt wurde die Veranstaltung durch eine Ausstellung von Bildern des Mitglieds der BOK Werner Laube. Als Gäste wurden u. a. die Historikerin Bärbel Schindler Saefkow und der Politikwissenschaftler Dr. Fritz Balke begrüßt.
Unterstützt durch die Musik des argentinischen Harfe-Virtuosen Alfredo Portillo und poetische Darbietungen, fand ein sehr emotionaler Abend statt. Er brachte den Willen aller Teilnehmer zum Ausdruck, nicht nachzulassen beim Kampf für den Frieden auf der Welt.
In der lebhaften und auch in Teilen kontroversen Diskussion herrschte Übereinstimmung darüber, dass Kriege kein Naturübel sind und die Bewahrung der Schöpfung in einem gerechten Frieden eine Angelegenheit ist, der sich jeder stellen muss. Gerade in der heutigen Zeit, in der Kriege in den verschiedensten Regionen auf der Welt aus den unterschiedlichsten Gründen geführt werden, Tausende derentwegen auf der Flucht sind und unzählige Menschen ihr Leben lassen müssen, die Medien aber vertuschen, schweigen oder schön reden, kann nicht zur Tagesordnung übergegangen werden.
Es wurde vereinbart, dass diese gemeinsamen Veranstaltungen zwischen der BOK der Linken, dem Friedenskreis der Kirchgemeinde Niederschöneweide und dem Ratz Fatz weiter geführt werden.