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13. April 2012 Treptow-Köpenick

DIE LINKE zu Besuch beim Bezirkssportbund in Schmetterlingshorst

Quelle: www.bsbtk.de

Schmetterlingshorst war ein beliebtes Ausflugsziel am Langen See für Jung und Alt, bevor es nach 1989 durch hohe Mieten der drohenden Insolvenz und damit dem Verfall preisgegeben war. Der Bezirkssportbund (BSB), der mit Hilfe des Bezirksamtes und einiger Sponsoren die Rettung des Gebäudes übernommen hatte, kann sich nun über vielfältige Erfolge freuen.

Etwa 30 000 Besucherinnen und Besucher heißt der BSB jährlich im frisch instand gesetzten Schmetterlingshorst
willkommen. Neben Deutschlands größter Schmetterlingsausstellung, werden auch einige Sportmöglichkeiten angeboten. In Zukunft solle es neben Schach und Torwandschießen auch die Möglichkeit geben, hier im Langen See zu baden und zu schwimmen, erklärt Walter Kaczmarczyk vom Bezirkssportbund. Nicht nur Sportbegeisterten bietet der Schmetterlingshorst eine Heimat. Ein kleiner Imbiss lädt nach Wanderungen durch die Müggelberge zum Rasten ein.

Auf ihrer thematischen Fraktionssitzung informierte sich DIE LINKE aber auch über die Probleme des Bezirkssportbundes. Die gemeinnützige Organisation, zu der etwa 160 Vereine mit insgesamt circa 40.000 Mitgliedern gehören, muss derzeit an einigen Fronten für ihre Mitglieder streiten. Wassersportler etwa müssen sich verstärkt mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt über die maßlos gestiegenen Nutzungsentgelte für Wasserflächen streiten und werden gleichzeitig zahlreich von Räumungsklagen bedroht.

In einem Antrag fordert DIE LINKE das Bezirksamt auf, sich bei den Wasserund Schifffahrtsbehörden für eine
Reduzierung der Gebühren einzusetzen. Leichtathleten sowie Fußballer wollen mit einem Bürgerbegehren die Wiederinbetriebnahme der Sportanlage Birkenwäldchen zwischen Schöneweide und Adlershof, die das Bezirksamt geschlossen hatte, erreichen.

DIE LINKE fordert vom Bezirksamt, mit dem Sportbund Gespräche aufzunehmen, die darauf gerichtet sind, dass die Fläche im Birkenwäldchen auch künftig als Sportanlage genutzt werden kann, soweit die Sportvereine entweder für Unterhalt und Instandsetzung selbst aufkommen oder eine kostenneutrale Lösung innerhalb der für den Bereich Sport zur Verfügung stehenden Mittel im Einvernehmen mit dem Sportbund herbeigeführt werden kann. Allen Beteiligten sollte daran gelegen sein, weitere Kosten für Gerichtsverfahren und einen möglichen Bürgerentscheid zu vermeiden und die Angelegenheit einer zügigen Entscheidung zuzuführen, begründet der Fraktionsvorsitzende.

Philipp Wohlfeil