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6. Juli 2010

Ach, wär´ man doch ein „Kleiner Fratz“...

Im vergangenen Jahr berichteten wir über die Vorbereitungen zur Eröffnung eines neuen Kindergartens in Karolinenhof. Nun ist er ca. ein Jahr in Betrieb, und die Karoline besuchte ihn und unterhielt sich mit der Leiterin über die ersten Schritte in der neuen Umgebung. Das gemischte Team aus 4 Erzieherinnen und 1 Erzieher um Frau Kern kümmert sich in schönen lichtdurchfluteten Räumen, die für derzeit 35 Kinder ausgelegt sind, um die Kinder vom Babyalter bis zum Schulantritt. Die bautechnisch und stilistisch sehr gelungene Umgestaltung der alten Räumlichkeiten kann sich wahrhaftig mit jeder anderen städtischen KITA messen lassen. Konzeptionell wird „Kleiner Fratz“ mit den umliegenden Schulen, vor allem mit der Grünauer Gemeinschaftsschule, zusammenarbeiten. Die Öffnungszeiten sind so günstig gelegt, dass die Eltern Berufstätigkeit und Kinder gut unter einen Hut bringen können. Frau Kern berichtete, dass ein paar Plätze für die Kinder der Jahrgänge 2005, 2006 und 2008 noch frei sind. Auch eine Putzfee wird dringend gesucht. Die Interessierten mögen sich unter der Telefonnummer 83217283 melden.

Um den Martinstag herum wurde ein Lampionumzug organisiert. Da wurde mit Fanfarenzug und ca. 200 Teilnehmern nach Richtershorn gewandert, wo sich alle bei Lagerfeuer, Tee, Glühwein usw. kräftig stärken konnten. Das soll in diesem Jahr natürlich wiederholt werden.

Richtershorn mit seinen Tieren ist übrigens für die Kleinen, die prinzipiell viel an der frischen Luft sind, des Öfteren ein interessantes Ausflugsziel. Außerdem steht der schön angelegte Spielplatz gegenüber zur Verfügung, oder es geht mit raschen Schritten in den nahe gelegenen Grünauer Forst und an den See.

Noch fehlt ein Zaun um das Kindergartengelände herum, damit auch mal direkt vor der Haustür draußen gefahrlos gespielt werden kann, aber der ist in der Planungsphase und sobald die Fördermittel bewilligt sind, wird gebaut.
Da haben die Kleinen dann auch wieder viel zu bestaunen. Ein kleiner Wermutstropfen ist das Verhalten mancher Verkehrsteilnehmer, die trotz des schlechten Pflasters die kleine Straße zur Teststrecke machen. Nach Meinung der Leiterin könnten hier zwei Spielstraßenschilder an beiden Straßenenden vielleicht schon Abhilfe schaffen. Dieses Anliegen für die Sicherheit und Ruhe der Kinder ist wichtig und wird von der Linken mit einem entsprechenden Antrag vom 17. Mai 2010 an das Bezirksamt unterstützt. Der Antrag wurde am 30. Juni 2010 im Stadtplanungsausschuss der Bezirksverordnetenversammlung beraten. Im Ergebnis wurde einstimmig beschlossen, in geeigneter Form auf die Kita hinzuweisen. Damit ist mit baldiger Realisierung zu rechnen. Hierfür und für den Zaun hoffen wir auf eine schnelle und unbürokratische Umsetzung im Interesse der Einrichtung.
Dem Erzieherteam und den Kindern wünschen wir, dass sie sich in Karolinenhof weiter wohl fühlen.

Erschienen in der Karoline im Juli 2010